Die Heizkosten sind nach der Miete der zweitgrößte Posten bei den Wohnkosten. Doch wie viel kostet Heizen wirklich – und lohnt sich der Umstieg auf eine Wärmepumpe?
Energieträger im Vergleich
- Erdgas: ~0,12 €/kWh, 140 kWh/m²·Jahr. Der Klassiker – günstig, aber CO2-intensiv.
- Heizöl: ~0,11 €/kWh, 160 kWh/m²·Jahr. Schwankende Preise, Tankbedarf.
- Fernwärme: ~0,13 €/kWh, 120 kWh/m²·Jahr. Komfortabel, lokal unterschiedlich.
- Wärmepumpe: ~0,30 €/kWh, aber nur 40 kWh/m²·Jahr (Effizienz!). Niedrigste Gesamtkosten.
- Pellets: ~0,06 €/kWh, 130 kWh/m²·Jahr. Günstig und CO2-neutral.
Schritt für Schritt: Heizkosten berechnen
- Wohnfläche eingeben: In Quadratmetern
- Energieträger wählen: Gas, Öl, Fernwärme, Wärmepumpe, Pellets oder Strom
- Optional: Eigenen Verbrauch und Preis eingeben (sonst Durchschnittswerte)
- Vergleich lesen: Automatischer Kostenvergleich aller Energieträger
Praxisbeispiel: 80-m²-Wohnung
Gas: ~1.524 €/Jahr | Wärmepumpe: ~1.104 €/Jahr | Pellets: ~804 €/Jahr. Die Wärmepumpe spart trotz hohem Strompreis durch ihre hohe Effizienz (COP 3–4).
- Was bedeutet kWh pro m² und Jahr?
- Diese Kennzahl beschreibt den Energieverbrauch pro Quadratmeter. Ein gut gedämmtes Haus braucht 50–70 kWh/m²·a, ein Altbau 150–250 kWh/m²·a.
- Lohnt sich eine Wärmepumpe?
- Bei den aktuellen Energiepreisen amortisiert sich eine Wärmepumpe in 8–15 Jahren. Bei steigenden Gaspreisen und sinkenden Strompreisen wird sie immer attraktiver.