Selektivität / Staffelung von Schutzorganen

Elektrik
8 Berechnungen
📝 So funktioniert es:
Vorabschätzung der Selektivität zweier in Reihe liegender Schutzorgane (Sicherung/LS) über das Nennstromverhältnis (Faustregel gG 1,6:1).

Füllen Sie die Felder aus und klicken Sie auf "Berechnen".
Nennstrom des vorgelagerten (netzseitigen) Schutzorgans
Nennstrom des nachgelagerten (verbraucherseitigen) Schutzorgans

Staffelung bedeutet: Bei einem Fehler soll nur das nächstgelegene (nachgelagerte) Schutzorgan auslösen, nicht das vorgelagerte. Diese Selektivität hängt von den Auslösekennlinien ab.

Als Vorabschätzung im Überlastbereich dient das Nennstromverhältnis: Für gG-Schmelzsicherungen gilt die Faustregel In(vorgelagert) / In(nachgelagert) ≥ 1,6 : 1. Bei Leitungsschutzschaltern (LS) ist Selektivität nur bis zum herstellerspezifischen Selektivitätsgrenzstrom Is gewährleistet – im Kurzschlussbereich sind LS oft nicht selektiv.

Hinweis: Für eine verbindliche Aussage – insbesondere zur Kurzschlussselektivität – ist die Selektivitätstabelle des Herstellers maßgebend.

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