Wie viele Arbeitstage stecken in einem Zeitraum? Für die Pendlerpauschale, die Projektplanung oder die Frage, wie viele echte Arbeitstage nach dem Urlaub bleiben, braucht es die exakte Zahl. Der Arbeitstage-Rechner zählt Kalendertage, zieht Wochenenden ab – und kennt die gesetzlichen Feiertage aller 16 Bundesländer.
Schritt für Schritt
- Zeitraum wählen: Start- und Enddatum (beide zählen mit)
- Bundesland wählen: entscheidend, denn Bayern hat bis zu 13 Feiertage, Berlin und der Norden deutlich weniger
- Wochenmodell festlegen: 5-Tage-Woche (Mo–Fr) oder 6-Tage-Woche mit Samstag
- Urlaub abziehen (optional): für die Netto-Arbeitstage
Rechenbeispiel 2026
Nordrhein-Westfalen, ganzes Jahr, 5-Tage-Woche: 365 Kalendertage − 104 Wochenendtage − 8 Feiertage an Werktagen = 253 Arbeitstage. Wichtig: Von den elf NRW-Feiertagen zählen nur acht, weil Tag der Deutschen Einheit, Allerheiligen und der 2. Weihnachtstag 2026 aufs Wochenende fallen. In Bayern sind es wegen Heilige Drei Könige 252 – mit 30 Urlaubstagen bleiben dort 222 echte Arbeitstage.
Wofür die Zahl gebraucht wird
Steuererklärung: Das Finanzamt akzeptiert die Pendlerpauschale nur für tatsächliche Arbeitstage – wer pauschal 230 ansetzt, verschenkt bei 253 möglichen Tagen bares Geld. Projektplanung: Liefertermine in Arbeitstagen statt Kalendertagen vermeiden böse Überraschungen um Ostern und Weihnachten. Teilzeit und Elternzeit: Umrechnungen von Wochenstunden auf Monatsarbeitstage.
Werktag ist nicht Arbeitstag
Juristisch zählt der Samstag zu den Werktagen – relevant bei Kündigungsfristen, Paketzustellung und Parkschildern. Der Rechner deckt beides ab: Einfach auf die 6-Tage-Woche umstellen. Bewegliche Feiertage (Ostern, Pfingsten, Fronleichnam) berechnet er astronomisch korrekt über die Gauß'sche Osterformel, den sächsischen Buß- und Bettag als Mittwoch vor dem 23. November.