Dachneigungs-Rechner

Bauen & Handwerk
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📝 So funktioniert es:
Dachneigung umrechnen zwischen Grad, Prozent und Höhe/Grundmaß – inklusive Sparrenlänge, Steigungsverhältnis und Einordnung nach Dachtyp.

Füllen Sie die Felder aus und klicken Sie auf "Berechnen".
Auch bei Grad/Prozent-Modus angeben, um die Sparrenlänge zu erhalten

Dachneigung berechnen: Grad, Prozent und Sparrenlänge

Die Dachneigung lässt sich auf drei Arten angeben, und alle drei rechnet dieses Tool ineinander um: der Winkel in Grad (üblich bei Dachdeckern und in Bauplänen), die Neigung in Prozent (Höhengewinn pro 100 cm horizontaler Länge, üblich bei Flachdächern und Solaranlagen) und das Verhältnis aus Höhe zu Grundmaß, wenn Sie direkt am Dach messen. Die Mathematik dahinter: Neigung % = tan(Winkel) × 100. Ein 35°-Dach steigt also um rund 70 % – 70 cm pro Meter.

Sparrenlänge gleich mitberechnen

Aus Grundmaß und Höhe folgt die Sparrenlänge nach Pythagoras: √(Höhe² + Grundmaß²). Bei 5 m Grundmaß und 35° Neigung ergeben sich 3,5 m Höhe und 6,10 m Sparrenlänge – ohne Dachüberstände an Traufe und First, die Sie je nach Konstruktion addieren müssen. Für die Materialbestellung (Sparren, Konterlattung, Dämmung, Unterspannbahn) ist das die entscheidende Zahl.

Regeldachneigung: Welches Dach braucht wie viel Gefälle?

Jede Eindeckung hat eine Mindestneigung, unter der sie ohne Zusatzmaßnahmen nicht regensicher ist: Frankfurter Pfannen liegen bei etwa 22°, klassische Biberschwanzziegel bei 30°, Schiefer je nach Deckart bei 12–25°, Trapezblech schafft mit dichten Überlappungen auch 7°. Unterschreitet die geplante Neigung die Regeldachneigung, verlangen die ZVDH-Fachregeln ein wasserdichtes Unterdach. Flachdächer unter 5° brauchen eine vollflächige Abdichtung mit mindestens 2 % Gefälle zur Entwässerung.

Praxisbeispiele

Photovoltaik: Module ab etwa 15° Neigung reinigen sich bei Regen weitgehend selbst; die ertragsoptimale Neigung liegt in Deutschland bei 30–35°. Carport-Genehmigung: Viele Bebauungspläne begrenzen die Dachneigung – mit dem Prozent-Modus prüfen Sie schnell, ob Ihre geplanten 15 cm Gefälle auf 3 m Tiefe (5 %, also knapp 3°) noch als Flachdach gelten. Und wer eine alte Bauzeichnung mit der Angabe '1:2' erbt, gibt einfach Höhe 1 und Grundmaß 2 ein: 26,57°.

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